Iris Deitermann

Iris Deitermann

Herzlich willkommen :)

Hallo an alle!

Schön, dass ihr mich hier besucht :) Wer das regelmäßig tut, begleitet mich auf diesem Blog durch mein Autorenleben, erfährt topaktuell was für Fehler mir beim Schreiben unterlaufen und was es neues aus meiner Feder gibt.

Ich berichte darüber, wie ich arbeite und woran. Was ich mache, wenn ich mal einen Durchhänger habe und wann es weitergeht, welche Fortschritte meine Projekte machen usw. Natürlich interessiert mich dabei auch immer eure Meinung, die ihr mir gerne auch als Kommentar unter den Beiträgen hinterlassen könnt :)

Noch eine kleine Anmerkung: Alle Grafiken dieser Seite stammen aus der Hand des Illustrators Marcel Hampel, der mein Buch "Der Tintenschnüffler und die Weltenweber" mit vielen tollen Bildern unterstützt hat.
Hauptberuflich fertigt er Spielgrafiken für diverse nationale und internationale Spieleentwicklungsfirmen an. Einige davon könnt ihr auf der Seite der Subatomic-Studios sehen, wo er an Fieldrunners 2 mitgearbeitet hat :)



Herzliche Grüße
Iris Deitermann

Samstag, 4. Februar 2012

Dialoge und Erzählpassagen


Uff - heute widme mich mich einem Thema, das mir gerade ganz aktuell sehr schwer fällt.
Ich habe es tatsächlich geschafft in zwei aufeinanderfolgenden Kapiteln einmal zu viel Dialog und einmal zu viel Erzählung zu verwenden.
Das Schlimme daran ist: Mir ist es beim Schreiben nicht aufgefallen.
Nach einem Hinweis darauf, arbeite ich gerade daran, dies auszumerzen. Aber kennt ihr das? Wenn man erstmal etwas "fertig"-geschrieben hat, ist es total schwer, sich da nochmal ganz neu einzufühlen. Ich muss also jetzt in die Dialoge Erzählpassagen einbauen und aus einigen Erzählpassagen Dialoge machen.
Falls sich jemand fragt, warum ich das mache, denn schließlich ist es ja nichts dabei, wenn mal eine lange Erzählpassage oder ein längerer Dialog dabei ist, kann ich nur eins sagen: Wenn man es dann selber liest, merkt man, wie ermüdend es ist, eine solche Passage, die durch nichts unterbrochen wird, zu lesen bzw. in der jeweiligen Szene am Ball zu bleiben und den Überblick nicht zu verlieren. Stellenweise könnte man sagen, ist es einfach langweilig. Ja, sich das einzugestehen ist gar nicht so einfach. ;)
Aaaaaber, da ein Text nunmal sehr viel Aufmerksamkeit braucht und eben nicht innerhalb von ein paar Tagen fertig ist, muss man an solche Sachen immer wieder ran.
Wie man sieht, finden sich während des Schreibprozesses immer mehr Bausteine, auf die man von Anfang an achten könnte, wenn man sie weiß und im Hinterkopf behält. Schreiben ist tatsächlich ein Lernprozess, von dem ich das Gefühl habe, dass er wahrscheinlich nie aufhört. :)

Was ist also mein Rat an dieser Stelle? Unter Berücksichtigung aller vorherigen Punkte, kann ich wohl nur hinzufügen, dass man tunlichst darauf achten sollte, nicht zu viel fließenden Text und nicht zu viel Dialog in einer für den Leser scheinbaren Endlosschleife laufen zu lassen. 

Das hat natürlich von Anfang an den Vorteil, dass man gar nicht erst in meine Situation kommt und Erzählpassagen zu Dialogen und umgekehrt umformen muss ;) Mir fällt das jedenfalls gerade schwer.

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