Iris Deitermann

Iris Deitermann

Herzlich willkommen :)

Hallo an alle!

Schön, dass ihr mich hier besucht :) Wer das regelmäßig tut, begleitet mich auf diesem Blog durch mein Autorenleben, erfährt topaktuell was für Fehler mir beim Schreiben unterlaufen und was es neues aus meiner Feder gibt.

Ich berichte darüber, wie ich arbeite und woran. Was ich mache, wenn ich mal einen Durchhänger habe und wann es weitergeht, welche Fortschritte meine Projekte machen usw. Natürlich interessiert mich dabei auch immer eure Meinung, die ihr mir gerne auch als Kommentar unter den Beiträgen hinterlassen könnt :)

Noch eine kleine Anmerkung: Alle Grafiken dieser Seite stammen aus der Hand des Illustrators Marcel Hampel, der mein Buch "Der Tintenschnüffler und die Weltenweber" mit vielen tollen Bildern unterstützt hat.
Hauptberuflich fertigt er Spielgrafiken für diverse nationale und internationale Spieleentwicklungsfirmen an. Einige davon könnt ihr auf der Seite der Subatomic-Studios sehen, wo er an Fieldrunners 2 mitgearbeitet hat :)



Herzliche Grüße
Iris Deitermann

Sonntag, 18. November 2012

Tintenschnüfflerpremiere - wir lesen das erste Mal

Hallo ihr Lieben,

lange haben wir uns darauf gefreut und am Freitag war es endlich soweit - wir haben unsere erste Lesung gehalten. Die Aufregung im Vorfeld war groß - tausend kleine Kolibris sind mir durch den Körper geflogen. Die ganze Zeit fragt man sich, wie das Ganze wohl ankommt... Als wir in der Grundschule Sierhausen ankamen, hatten wir allerdings keine Zeit mehr, weiter darüber nachzudenken. Der Hausmeister hatte uns einen Beamer bereitgestellt, damit wir unsere Präsentation an die Wand werfen konnten. Also fingen wir an, uns einzurichten. Währenddessen kamen immer wieder einige Kinder zu uns rein, unterhielten sich mit uns oder erklärten uns freudestrahlend, dass sie vom Tintenschnüffler schon gehört haben. So haben die Kleinen schon im Vorfeld dafür gesorgt, dass alle Aufregung und Nervosität langsam in den Hintergrund verschwand.
Besonders niedlich fand ich, dass einige Schüler unserem Maskottchen - meinem Fanart-Tintenschnüffler, zur Begrüßung die Hand geschüttelt haben.

Um 8:45 Uhr warteten wir mit Spannung auf die beiden 2. Klassen, die als Erste meinem ausgewählten Textstück aus dem Buch lauschen durften. Nach einer kurzen Vorstellung unsererseits und einem im Chor gesprochenen "Hallo Iris und Marcel" von Seiten der Kinder, worüber wir uns sehr gefreut haben, ging es dann los. Ein wenig haben mir die Hände ja schon gezittert, als ich meinen Text zum ersten Mal vor Publikum vorlas.

Mit Maskottchen in die erste Runde - ja, wir waren ein bisschen nervös :)
Sämtliche Kinder waren ruhig und haben die vollen 20-25 Minuten zugehört. Im Anschluss an die Lesung übernahm dann Marcel das Ruder und erklärte den Kindern über den Beamer, wie eigentlich die Bilder im Buch entstehen. Zur Freude der Kinder, durften sie anschließend selbst einmal testen, wie es ist, auf einem Grafiktablett zu zeichnen. Einige Resultate könnt ihr hier bewundern:

Bilder auf dem Grafiktablett - 2.Klasse 
Von einer Schülerin dieses Jahrgangs haben wir übrigens erfahren, wer der Künstler des Baumlings ist, den wir vor Kurzem im Wald getroffen  haben. Sie ist seine Schwester und hat uns auch seinen Namen verraten. Er heißt Hendrik. :)

In den folgenden Jahrgangsstufen waren wir dann schon nicht mehr ganz so aufgeregt, wie noch beim ersten Mal lesen. Außerdem haben wir aus der ersten Lesung gelernt, dass wir uns ein paar Kinder aussuchen, wenn es ums Zeichnen am Grafiktablett geht. Der Rummel darum ist nämlich ganz schön groß. 

In der dritten Klasse kamen nach der Lesung und bevor Marcel über das Zeichnen berichtete, noch einige Fragen von Seiten der Schüler. Unter anderem, wie denn Hausaufgabenfresserchen aussehen. Darüber wurden wilde Spekulationen ausgetauscht. Hausaufgabenfresserchen die aussehen wie ein Tintenkiller oder ein Schredder, waren zwei der Ideen, die die Kinder dazu hatten. 

Einen Schüler hatten wir dabei, der sich schon mit dem Zeichnen am PC auskannte und seinen Mitschülern erklären konnte, dass es ein Programm auf dem PC gibt, mit dem man zeichnen kann. Es war zwar nicht ganz das Programm, das von Marcel benutzt wird, doch ging es schon in die richtige Richtung. 

Hier einige Bilder aus der dritten Klasse, die von den anderen Mitschülern erraten werden mussten:

Bilder auf dem Grafiktablett - 3.Klasse
Dann ging es auch schon in die letzte Runde. Die beiden vierten Klassen bildeten den Abschluss unser Lesungsrunde in der Grundschule. Auch hier kamen nach der Lesung so einige Fragen, die sich vor allem auf das bezogen, was wohl nach dem Teil im Buch passiert, den ich vorgelesen habe. Auch die Frage, wie so ein Buch entsteht, kam auf und nachdem ich die Sache mit dem Lektor erklärt hatte, wollten natürlich alle ganz genau wissen, was für Fehler ich denn beim Schreiben so gemacht habe. Dass sie ähnlich waren, wie die, die einige aus ihren Aufsätzen kannten, damit hat wohl keiner gerechnet. 

Natürlich durften sich auch einige Schüler der vierten Klasse am Grafiktablett versuchen. Hier einige Resultate:

Bilder auf dem Grafiktablett - 4. Klasse
Dann war die Zeit auch schon rum. Wenn man seine Zeit mit Kindern verbringt, merkt man gar nicht, wie sie an einem vorbeirauscht. Alle haben toll zugehört, viele Fragen gestellt und viel Spaß dabei gehabt, Marcel beim Zeichnen zuzusehen oder es selbst zu versuchen. Auch von den Lehrern kam positives Feedback, über das wir uns sehr gefreut haben. Mit dabei war auch die Leitung der Bücherei Damme, die Leitung der Schulbücherei, sowie eine Elternsprecherin. Vielleicht landet der Tintenschnüffler in diesem Jahr ja unter einigen Weihnachtsbäumen. 

Wir bedanken uns jedenfalls herzlich, dass wir bei euch sein und so viel Spaß mit euch zusammen haben durften. Es war ein toller Tag, den wir sicherlich noch lange in Erinnerung behalten werden. 

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Damit waren wir aber noch nicht am Ende unseres Vorlesetages angekommen. Für den Nachmittag waren wir in einem Hort in Osnabrück/Hellern ebenfalls zum Vorlesen eingeladen worden. Zunächst lief der Lesungsteil wie in der Grundschule. Danach jedoch musste Marcel sich an einem Flip-Chart im Zeichnen beweisen, da uns hier für eine Zeichenpräsentation der Beamer fehlte. Diese Aufgabe hat er jedoch toll gemeistert und die Kinder waren begeistert. Hier gehörten zum Programm Kinder im Alter von 6-10 Jahren,  die nach der Lesung traurig waren, dass es nicht weiterging im Text. Fragen gab es hier natürlich auch jede Menge, ein Kommentar ist uns dabei besonders im Gedächtnis geblieben:

Ich: "Ich kann einfach nicht zeichnen. Das muss der Marcel machen. Ich male wie ein kleines  Kindergartenkind!"
Antwort eines Kindes: "Das kann man aber im Kunstunterricht lernen. Den hast du wohl geschwänzt!"

Herrlich diese Kinderlogik. :D

Lesen und zeichnen in Osnabrück/Hellern - ganz anders als in der Grundschule
Nachdem Marcel im Anschluss an die Fragen seine Zeichnung unserer kleinen Blütenbringerin Primelchen beendet hatte, stürzten sich die Kinder dann mit Begeisterung auf Papier und Stifte. Während einige sich am Grafiktablett versuchten, malten andere uns ganz tolle Bilder vom Tintenschnüffler und seiner Freundin Primelchen, sowie den Tintenschnüffler bei seiner Arbeit.

Einige der Bilder, die die Kinder gemalt haben.
 Einige fingen sogar an, sich eigenständige Figuren auszudenken, die es in Welwenia geben könnte. Dabei waren der "Tintenkiller" (links oben im Bild), der "Bleistiftschnüffler" (Mitte oben), das "Bündchen" (unten links) und der "Tintenmixer" (unten rechts). Damit waren die Kinder bis zum Ende beschäftigt. So blieben auch wir bis zum Hortschluss. 

Hier hat es uns ebenfalls sehr viel Spaß gemacht und wir bedanken uns herzlich für die Einladung und die tollen Bilder, die wir mit nach Hause nehmen durften. Ein schöneres Feedback kann man sich eigentlich nicht wünschen. 

Wir hatten wirklich eine tolle Zeit und einen supertollen Tag. Circa 200 Kinder haben uns an diesem Tag gelauscht und dafür gesorgt, dass wir viel Spaß und viel zu lachen hatten. Das können wir gerne wiederholen. :D

Ganz herzliche Grüße an alle
Iris


P.S. Bei der Bilderauswahl haben wir darauf geachtet, keines der Kinder zu zeigen. Um dies zu dürfen, hätte es für jedes Kind eine schriftliche Erlaubnis der Eltern geben müssen. Wir bitten, dies beim Betrachten der Bilder zu berücksichtigen.

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