Iris Deitermann

Iris Deitermann

Herzlich willkommen :)

Hallo an alle!

Schön, dass ihr mich hier besucht :) Wer das regelmäßig tut, begleitet mich auf diesem Blog durch mein Autorenleben, erfährt topaktuell was für Fehler mir beim Schreiben unterlaufen und was es neues aus meiner Feder gibt.

Ich berichte darüber, wie ich arbeite und woran. Was ich mache, wenn ich mal einen Durchhänger habe und wann es weitergeht, welche Fortschritte meine Projekte machen usw. Natürlich interessiert mich dabei auch immer eure Meinung, die ihr mir gerne auch als Kommentar unter den Beiträgen hinterlassen könnt :)

Noch eine kleine Anmerkung: Alle Grafiken dieser Seite stammen aus der Hand des Illustrators Marcel Hampel, der mein Buch "Der Tintenschnüffler und die Weltenweber" mit vielen tollen Bildern unterstützt hat.
Hauptberuflich fertigt er Spielgrafiken für diverse nationale und internationale Spieleentwicklungsfirmen an. Einige davon könnt ihr auf der Seite der Subatomic-Studios sehen, wo er an Fieldrunners 2 mitgearbeitet hat :)



Herzliche Grüße
Iris Deitermann

Freitag, 4. Januar 2013

Ideenfindung - die Masken im Tintenschnüffler

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--ACHTUNG SPOILER--ACHTUNG SPOILER--ACHTUNG SPOILER--ACHTUNG SPOILER--

Dieser Beitrag ist nur für diejenigen geeignet, die das Buch entweder bereits gelesen haben oder nichts dagegen haben, sich schon im Vorfeld etwas verraten zu lassen, da er einige Detail zum Inhalt der Story enthält, die wichtig für den Verlauf der Geschichte sind.

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Hallo ihr Lieben,

vor einiger Zeit hat Nadine mit mir ein Interview geführt und auch den Tintenschnüffler rezensiert. Vielleicht erinnert ihr euch noch daran. In ihrem anschließenden Blogeintrag, hat sie dann etwas geschrieben, das mich auf die Idee brachte, euch noch ein bisschen mehr über den Tintenschnüffler und seine Entstehung zu erzählen.

Nadine schrieb auf ihrem Blog http://fortesfortunaadiuvat.blog.de/:

"Die Masken durch die man nach Welwenia gelangt hatten Iris und Marcel in einem Antiquariat entdeckt und haben sie gleich in das Buch mit eingebaut. Ich finde sie einfach super und würde sie auch gern mal im Original sehen."

Da dachte ich: "Ja, warum eigentlich nicht?" Diejenigen unter euch, die das Buch bereits gelesen haben, wissen, dass Tabea, Katie, Michael, Simon und Emily nur nach Welwenia gelangen können, wenn Tintonius für sie eine bestimmte Maske in Emilys Haus für sie öffnet. Diese Maske wird, wenn man ihr Tinte gibt, zu einem Tor, durch das man schreitet, hüpft, springt... je nachdem, wo sie sich gerade befindet. In unserem Fall liegt sie auf einem Tisch und die Kinder springen hinein.

Irgendwie muss die Idee dazu ja entstanden sein. Und das kam so:
Marcel und ich waren in Lilienthal unterwegs, als wir dort ein Antiquariat entdeckten. Daran konnten wir nicht vorbeigehen, ohne einmal hineingeschnuppert zu haben. Es gab alte Möbelstücke, deren Beschreibungen sich zum Teil in Emilys Möbeln wiederfinden, eine ganze Abteilung voller Bücher und viel, viel, viel verstaubtes Zeug. Auf einer alten Kommode fanden wir zum Schluss eine Balimaske, der ein Ohr fehlte. In einer Schublade der Kommode, tauchte das Gegenstück zu ihr auf und wir hielten zwei Exemplare in der Hand. Für Marcel war es das Fundstück schlechthin. Da er ja zeichnet, sind gerade solche Sachen besonders wertvoll, wenn es um Referenzen geht.
Wir kauften also kurzerhand beide Masken und nahmen sie mit nach Hause. Dort hängte er eine davon an die Wand und es dauerte gar nicht lange, bis die Idee aufkam, wie cool es doch wäre, wenn sich die Maske öffnen würde und man durch sie in eine andere Dimension eintauchen könnte. Diese Idee hat sich sofort auf mein Buch übertragen und schwupp die wupp, war das Maskenmanntor erfunden. Da die Maske diese tollen silbernen Plättchen an der Zungenspitze hatte, war auch fast sofort klar, dass Tintonius dort einen Tropfen Tinte würde platzieren müssen, um aus der Maske einen lebendigen Maskenmann zu machen, der sie nach Welwenia hindurchlassen konnte.

Balimasken sind nun aber von Natur aus nicht besonders freundlich - sie wirken eher etwas gruselig, sodass wir sie abändern mussten, um sie für das Buch verwenden zu können. Um noch einmal auf Nadine zurückzukommen - hier habe ich drei Bilder zusammengestellt, die euch hoffentlich einen Eindruck vom Original gegebenüber den Masken im Buch vermitteln können :)

von gruselig zu kindgerecht - Masken aus dem Antiquariat in Lilienthal :)
Vielleicht gibt es im Buch hier und da noch einige andere Stellen, deren Entstehung euch interessieren würde - wenn dem so ist, schreibt mir einen Kommentar, auf die Pinnwand, bei Facebook, einen Tweet oder eine E-mail :) Ich werde auf jede Frage antworten - versprochen :)

Herzliche tintenblaue Grüße an alle :)
Iris

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